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Fußball und Schach

Fußball wird oft als Rasenschach bezeichnet. Tatsächlich haben viele Abläufe beim Fußball mit Denken zu tun: Spiele ich einen Pass, dribble ich lieber, kenne ich die Situation aus dem Training oder einem Spiel? Fußballer müssen komplexe Situationen schnell begreifen und entsprechend handeln. Die Körperhaltung muss angepasst werden, damit der Pass ankommt, ein ständiges Umschalten von Angriff auf Abwehr und umgedreht, der Versuch das Zentrum zu beherrschen und Fußballer müssen Gefühle für Räume entwicklen. Einer der erfolgreichsten deutschen Trainer rät daher Fußballern das Schachspiel zu erlernen (Artikel Berliner Morgenpost hier). Für den 27,5 Mio. Neuzugang (vor einigen Jahren smiley)von Borussia Dortmund, Henrikh Mkhitaryan, eine Selbstverständlichkeit. "Ich spiele Fußball wie Schach" erklärt er in einem Interview (zum Lesen hier klicken). 

"Bevor man einen Zug macht, muss man wissen, was der Kontrahent macht" erklärt Mkhitaryan und weiß, dass man viel denken, antizipieren muss.

Tatsächlich kann auch beim Schach vom Fußball gelernt werden. Jeder Fußballer weiß, dass es schwerer wird, wenn man in Unterzahl spielen muss. Einige Schachspieler spielen aber freiwillig in Unterzahl, weil sie nicht alle Figuren einsetzen und bewegen.

Warum Turm, Springer und Läufer immer noch auf der gleichen Stelle stehen wie zu Beginn des Spiels, bleibt das Geheimnis manch junger Schachspieler, meist der Verlierer. Die Verteidigung ist im Fußball wichtig und so werden um den Torwart die längsten und besten Spieler als Innenverteidiger eingesetzt. Beim Schach schützt man den König, vergleichbar mit dem Fußballtor, durch die Rochade. Umgeben von Bauern und oft zusätzlich geschützt von Springer, Läufer und Turm, bringt man den König in Sicherheit. Sind alle Verteidiger im Fußball ständig in der gegnerischen Hälfte, wird dies zu einem Gegentor führen, weil es keine Deckung mehr gibt. So achten gute Schachspieler darauf, nicht alle den König schützenden Bauern nach vorne zu ziehen. Beim Schach müssen die Figuren nach vorn gebracht werden und die Zusammenarbeit zwischen ihnen ist wichtig. Durch die Drohung der Figuren auf die gegnerische Hälfte schnürt man den Gegner ein und erspielt sich gute Möglichkeiten. Fußballer machen es nicht anders. Sie spielen systematisch nach vorn, die Aktuere spielen miteinander und suchen nach der Lücke in der Verteidigung. Wie der Diagonalangriff eines Läufers führt oft der Quer- oder Steilpass zum überraschenden Erfolg. 

"Die gefährlichste Zone ist das Zentrum - die muss entweder attackiert oder verteidigt werden. Beim Fußball wie auch beim Schach", so der 24-jährige Henrikh Mkhitaryan von Borussia Dortmund in der "Sport Bild". Diese Philosoiphie teilt er damit wie der Taktikexperte Felix Magath, der jedem Fußballer empfiehlt, sich vom Schachspiel inspirieren zu lassen und auf das Fußballspiel zu übertragen. So Magath bereits 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Recht hat er!

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